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17. August 2017



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Weltklimagipfel: Baustart in der Rheinaue zur COP23


 

Seit Montag, 14. August, wird in der Rheinaue für die internationale Klimakonferenz COP23 gebaut, die vom 6. bis 17. November in Bonn stattfindet. Mit Beginn der Aufbauphase bis zum endgültigen Abbau Ende Dezember 2017 werden Teile der Rheinaue eingezäunt und sind nicht frei zugänglich. Von den Bauarbeiten ist jedoch nur ein kleiner Teil der Rheinaue betroffen. Nach Beendigung der COP23 werden die Veranstaltungsbauten vollständig zurückgebaut.

Die Aufbauarbeiten sowohl hinter dem Gebäude der Deutschen Welle als auch auf der Großen und Kleinen Blumenwiese der Rheinaue haben begonnen. Alle weiteren Flächen sowie die Wege rund um die Wiese bleiben weiterhin frei zugänglich.

Im gesamten Zeitraum werden der Parkplatz in der Charles-de-Gaulle-Straße am Rheinufer vollständig sowie der große Rheinaue-Parkplatz in der Ludwig-Erhard-Allee überwiegend gesperrt. Der Minigolfplatz bleibt für die Besucherinnen und Besucher geöffnet, seine Parkplätze stehen in begrenztem Umfang weiterhin zur Verfügung. Frei zugänglich sind und bleiben die Tiefgaragen der Deutschen Welle und der Deutschen Post DHL Group. Die Zufahrt zur Charles-de-Gaulle-Straße wird hinter der Tiefgarage kontrolliert, um sicherzustellen, dass nur noch Anlieger und Baufahrzeuge durchfahren können.

Die Bauabschnitte:

  • seit 2. August: Verlegung von Kabelschächten für Strom und Telekommunikation in beiden Zonen des Konferenzgeländes.
  • seit 14. August: Aufbau von Bauzaun, Kabelbrücken, Zelten, Blitzschutz sowie Anlegen temporärer Fahrstraßen.
  • ab Anfang September: Beginn des Innenausbaus.
  • Anfang Oktober: Abschluss des Zeltbaus; Aufbau der Länderpavillons.
  • Ende Oktober: Fertigstellung aller Auf- und Einbauten.
  • 6. bis 17. November 2017: COP23
  • ab 18. November: Rückbau der temporären Konferenzstadt

Innovatives Konferenzkonzept in zwei Zonen

Die Bundesrepublik Deutschland unterstützt als technischer Ausrichter die Republik Fidschi, die die Präsidentschaft der Konferenz innehat. Für die COP 23 wurde ein neues und innovatives Konferenzkonzept entwickelt, das als Beispiel für zukünftige Klimakonferenzen dienen soll. Durch das Konzept "eine Konferenz - zwei Zonen" wird die COP 23 insbesondere auch die Bedeutung von Klimaaktivitäten nicht-staatlicher Akteure hervorheben und die Verhandlungen ergänzen.

Weitere Informationen des Bundesumweltministeriums zur Weltklimakonferenz
URL: https://www.cop23.de/

Umweltaspekte der COP23:

Die COP 23 ist die dritte Großveranstaltung, die auf Behördeninitiative hin EMAS-zertifiziert werden soll (Eco Management and Audit Scheme auf der Grundlage einer EU-Verordnung). Bereits zertifiziert wurden die 9. Vertragsstaatenkonferenz des Übereinkommens über die biologische Vielfalt (Convention on Biological Diversity) 2008 in Bonn sowie das Festival der Zukunft 2016 in Berlin. Ziel ist es, die Konferenz so treibhausgasneutral wie möglich zu gestalten, überwiegend vegetarisches Essen anzubieten und das Abfallaufkommen so gering wie möglich zu halten. Die Blumenwiese in der Rheinaue wird im Anschluss an die Konferenz renaturiert.

Informationen zu EMAS
URL: http://www.bmub.bund.de/themen/wirtschaft-produkte-ressource n-tourismus/wirtschaft-und-umwelt/unternehmensverantwortung- nachhaltiges-wirtschaften/emas/

Letzte Aktualisierung: 14. August 2017




 


 

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