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24. Juni 2018



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Agenda 2030 - für nachhaltige Entwicklung


 

"Die Zukunft, die wir wollen" lautet die Vision der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung, die die Generalversammlung der Vereinten Nationen im September 2015 verabschiedet hat. Mit dieser Agenda hat sich die Weltgemeinschaft vorgenommen, den Planeten zu retten und gemeinsam die globalen Probleme wie Klimawandel, Artensterben, Armut, Hunger, wachsende Ungleichheiten und kriegerische Konflikte zu überwinden.

Die 17 nachhaltigen Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals), vielen auch unter dem Kürzel SDGs bekannt, wurden als zentrale Handlungsaufträge dieser Agenda formuliert. Alle 17 Ziele sind miteinander verwoben. Sie nehmen alle Staaten und Gemeinden in die Pflicht, die eigene Gesellschaft sozial gerecht und wirtschaftlich wie ökologisch nachhaltig zu gestalten. Gleichzeitig ist jede und jeder Einzelne gefordert - zum Beispiel klima-und ressourcenschonend zu handeln und fair zu konsumieren. Es gilt, nicht auf Kosten anderer Länder oder künftiger Generationen zu leben und niemanden zurückzulassen.

Überall auf der Welt wird derzeit diskutiert, wie diese Ziele umgesetzt werden können. Städten und Kommunen kommt dabei eine zentrale Rolle zu. Als deutsche Stadt der Vereinten Nationen und Zentrum für nachhaltige Entwicklung sieht Bonn sich besonders in der Verantwortung, die 17 Ziele umzusetzen.

Bonner Beispiele für die Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele

Die Aktionskampagne zur weltweiten Umsetzung der SDGs ist das jüngste Mitglied in der Bonner UN Familie. Sie hat in diesem März beim Global Festival of Action erneut mit tausenden Aktiven aus aller Welt in Bonn best practice Beispiele und Handlungsimpulse ausgetauscht.

www.sdgactioncampaign.org
URL: https://sdgactioncampaign.org/

Mit dem neuen Format der "Bonner SDG-Tage.17 Tage für die 17 Ziele" möchte die Stadt Bonn gemeinsam mit vielen lokalen Institutionen und Initiativen die 17 Nachhaltigkeitsziele in die Stadtgesellschaft tragen, ausgewählte Beispiele vorstellen und zu einer breiten Diskussion über weitere Schritte in Bonn einladen.

Mehr Informationen zu den Bonner SDG-Tagen
URL: http://www.bonn.de/wirtschaft_wissenschaft_internationales/t opthemen/19433/index.html

Bereits im April 2016 hat der Rat der Stadt Bonn die Musterresolution des Deutschen Städtetages zur Umsetzung der Agenda 2030 auf kommunaler Ebene unterzeichnet und wird in Kürze eine eigene kommunale Nachhaltigkeitsstrategie auf Basis der SDGs verabschieden. Dabei wird deutlich, dass die SDGs alle Lebensbereiche der Bonnerinnen und Bonner betreffen - zum Beispiel Mobilität, Klima, Umwelt, Energie, Wohnen, Bildung oder Konsum. Wie allerorten sind auch in Bonn bei der konkreten Umsetzung der SDGs alle gefragt - Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, die hier ansässigen nationalen und internationalen Institutionen sowie die Bürgerinnen und Bürger.

Bonner Beispiele für die Umsetzung der 17 nachhaltigen Entwicklungsziele

Faire Kleidung

Fair produzierte Arbeitskleidung ist Standard für die Gärtnerinnen und Gärtner der Stadt Bonn. Allein die Stadt Bonn gibt jährlich über 200.000 Euro für Dienst- und Schutzkleidung aus. In sozial verantwortlicher kommunaler Beschaffung liegt ein großes Potenzial, globale Arbeits- und Lebensbedingungen sowie faire Handelsbeziehungen zu verbessern.

Elektrobusse

Natürlich, leise und abgasfrei ist eine der größten Elektrobusflotten Deutschlands in Bonn unterwegs. Betreiber sind die Stadtwerke Bonn Bus und Bahn. Sie laden die Busbatterien mit Naturstrom, den sie ausschließlich aus erneuerbaren Energien gewinnen.


Zum Internetangebot von SWB Bus und Bahn
URL: https://www.swb-busundbahn.de/

Recycling von Straßenbahnen

Die Stadtwerke Bonn Bus und Bahn setzen beim Neubau von Straßenbahnen konsequent auf umweltfreundliches Recycling. Sie nutzten 60 Prozent der Grundsubstanz ausgemusterter Wagen und ergänzen sie mit modernster Technik.

BONNi & Bo-Klimaführerschein in Grundschulen

Seit 2012 bietet die Stiftung Bonner Klimabotschafter den BONNi & Bo-Klimaführerschein in den dritten Grundschulklassen an. Mit Löwe BONNi und Eisbär Bo lernen die Kinder das Klima zu schützen. Bis Ende Mai 2018 wurden über 8 000 Kinder zu Klimabotschaftern. Auch die Bonner Partnerstädte sind dabei: Buchara (Usbekistan), Cape Coast (Ghana), Chengdu (China) und La Paz (Bolivien).


Zur Internetseite der Stiftung Bonner Klimabotschafter
URL: http://www.bonner-klimabotschafter.de/

Ökostrom für die Stadtverwaltung

Seit 2014 wird der gesamte Stromverbrauch der Stadtverwaltung mit zertifiziertem Strom aus regenerativen Quellen gedeckt. Der von der Stadt Bonn genutzteTarif "BonnNatur Strom" besteht zu hundert Prozent aus regenerativen Energien wie Sonnen-, Wind- und Wasserkraft sowie Biomasse. Bei der Stromerzeugung werden so rund 37.000 Tonnen CO2 im Jahr weniger ausgestoßen. Ein wesentliches Kriterium bei der Zertifizierung ist, dass ein bestimmter Anteil der Erträge für die Erweiterung neuer Produktionskapazitäten verwendet wird. Auf diese Weise wird der weitere Ausbau regenerativer Stromerzeugung vorangetrieben.


Informationen zum Naturstrom auf der Internetseite von SWB Energie und Wasser
URL: https://www.stadtwerke-bonn.de/energieundwasser/privatkunden /produkte/strom/bonnnatur-strom.html

Dienstreisen mit der Bahn

In der Bonner Stadtverwaltung werden Dienstreisen vorrangig mit der Bahn zurückgelegt. Seit 2010 werden für nicht vermeidbare dienstliche Flüge die entstehenden CO2-Emissionen durch Ausgleichszahlungen über "atmosfair" kompensiert. Atmosfair finanziert mit diesen Zahlungen Projekte in Entwicklungsländern, die dort in etwa die Menge Treibhausgase einsparen, die eine vergleichbare Klimawirkung haben wie die durch den Flug verursachten Emissionen. Das können Projekte wie beispielsweise Solar-, Wasserkraft- oder Biomasseanlagen zur CO2-neutralen Energieerzeugung oder auch allgemein Projekte zur Energieeinsparung sein.


Zum Internetangebot von "atmosfair"
URL: https://www.atmosfair.de

Papier mit dem Blauen Engel

Die Stadt Bonn verwendet als Büro- und Kopierpapier ausschließlich Recyclingpapier mit dem Blauen Engel, einem Güte- und Prüfsiegel für Papiere, die vollständig aus Altpapier hergestellt werden. Recyclingpapier spart in der Produktion gegenüber Frischfaserpapier bis zu 60 Prozent Energie sowie bis zu 70 Prozent Wasser ein und verursacht weniger klimaschädliches CO2. Zum achten Mal in Folge wurde die Stadt für ihren Einsatz von und für Recyclingpapier mit dem Blauen Engel im Rahmen des bundesweiten Städtewettbewerbs "Papieratlas 2017" ausgezeichnet.


Informationen zum Papieratlas-Städtewettbewerb
URL: http://www.bonn.de/umwelt_gesundheit_planen_bauen_wohnen/kli maschutz/engagement/auszeichnungen/14307/index.html?lang=de

E-Fahrzeuge, Hybridfahrzeuge und Pedelecs

Die Stadt Bonn möchte bis zum Jahr 2020 die Anzahl der Pkw mit Elektro- und Hybridantrieb im städtischen Fuhrpark auf 20 Prozent und die der LKW auf zehn Prozent erhöhen. Der städtische Fuhrpark umfasst insgesamt rund 650 Fahrzeuge. Aktuell sind in der Bonner Stadtverwaltung elf reine E-Fahrzeuge, ein Hybrid-Fahrzeug und 20 Pedelecs im Einsatz.

Klimareisen, Kindermeilen, Stadtradeln

Die Stadt betreibt verschiedene Aktivitäten, um Menschen in der Stadt für das Thema Klimaschutz zu sensibilisieren, zum Mitmachen einzuladen und für eigene Projekte zu motivieren. Angeboten werden zum Beispiel Klima-Fahrradtouren zu verschiedenen Zielen in der Stadt oder Exkursionen für Schulklassen zu Unternehmen, die in ihrer Arbeit klimafreundliche Akzente setzen. Außerdem beteiligt sich die Stadt an nationalen und europaweiten Klimaschutz- und Mobilitäts-Kampagnen wie Stadtradeln und "Kindermeilen".


Informationen zum Klimaschutz in Bonn
URL: http://www.bonn.de/umwelt_gesundheit_planen_bauen_wohnen/kli maschutz/index.html?lang=de

Kleine Klimaschützer sammeln Grüne Meilen
URL: http://www.bonn.de/umwelt_gesundheit_planen_bauen_wohnen/top themen/19474/index.html?lang=de

Unterstützung von Forschungsprojekten

Parallel zu zahlreichen Klimaschutzmaßnahmen widmet sich die Stadt Bonn auch dem Thema Klimaanpassung, also der Frage, wie Klimaveränderungen bestmöglich begegnet werden kann. So ist die Stadt Bonn Praxispartner in mehreren Forschungsprojekten. Diese beschäftigen sich zum Beispiel damit, wie die Auswirkungen von Hitzestress in der Stadt vermindert werden können oder wie sich unterschiedliche Baumaßnahmen in der Stadt klimatisch auswirken könnten. Solche Analysen sind unerlässlich, um bei künftigen städtebaulichen Entscheidungen mögliche Klimaauswirkungen mit einbeziehen zu können.


Projekte zur Klimaanpassung
URL: http://www.bonn.de/umwelt_gesundheit_planen_bauen_wohnen/kli maschutz/engagement/19211/index.html?lang=de

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Letzte Aktualisierung: 25. Mai 2018




 


 

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