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20. August 2018



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Junge Hände für alte Wände - Ausstellung der Jugendbauhütten im Stadthaus


 

Infotafeln zeigen Arbeiten von Freiwilligen der Jugendbauhütten

Freiwillige der Jugendbauhütten der Deutschen Stiftung Denkmalschutz präsentieren im Foyer des Stadthauses, Berliner Platz 2, unter anderem ihre Arbeit an den Wolske Stühlen aus der Beethovenhalle. Die Wanderausstellung "Junge Hände für alte Wände" ist am Mittwoch, 8. August 2018, mit der Leiterin des Projektteams Beethovenhalle, Marion Duisberg, Dr. Steffen Skudelny, Vorstand der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, und Elly Bijloos, stellvertretende Geschäftsführerin der Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste, eröffnet worden.

Erstmals werden bei der Ausstellung fünf neue Tafeln ausgestellt, auf denen die bisherigen Seminararbeiten an den Wolske Stühlen aus der Beethovenhalle vorgestellt werden. Daneben wird auch ein Stuhl aus dem aktuellen Restaurierungsprozess zu sehen sein. Seit 2017 kümmern sich die Jugendlichen um die Restaurierung der Wolske Stühle. Hierbei handelt es sich um die Originalbestuhlung aus der Beethovenhalle, die vom Architekten des Gebäudes Siegfried Wolske entworfen wurden. Die Stühle wurden 1982 gegen eine neue Bestuhlung ausgetauscht und verkauft. Zu einem Stückpreis von 25 Deutschen Mark fanden insgesamt 1.500 Stühle neue Besitzer und gelangten überwiegend in Bonner Privathaushalte, wo sie heute schwer auffindbar sind. 69 Stühle wurden jedoch in städtischen Einrichtungen wiedergefunden. So entdeckte man zum Beispiel einige Stühle in der Friedhofskapelle in Bonn Poppelsdorf. Die Arbeiten finden in Kooperation mit dem Gebäudemanagement und der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Bonn statt. Seit der Schließung der Beethovenhalle Ende Oktober 2016 ist die Jugendbauhütte NRW-Rheinland dort unterstützend tätig. So haben die Freiwilligen Teile der Originalausstattung von Steckdosen über Lichtschalter bis hin zu Türklinken inventarisiert und gesichert, um sie später wieder einbauen zu können. Neben der Arbeit an den Stühlen werden auch weitere Projekte der Jugendbauhütten vorgestellt.

Die Ausstellung ist bis zum 21. September 2018 montags und donnerstags von 8 Uhr bis 18 Uhr sowie dienstags, mittwochs und freitags von 8 Uhr bis 13 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Die Ausstellung ist Teil des Rahmenprogramms zum Tag des offenen Denkmals, der am 9. September stattfindet.

Die Jugendbauhütten der Deutschen Stiftung Denkmalschutz

Einen Stuhl restaurieren, auf dem einmal Goethe saß, einmal selber ein Fachwerkhaus errichten oder eine alte Parkanlage wieder zum Blühen bringen? Um historischen Bauten, aber auch das Wissen über alte Handwerkstechniken weiterzugeben, hat die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ein bundesweites Projekt gestartet: die Jugendbauhütten. Ein Jahr lang können Jugendliche von 16 bis 26 Jahren in einer der bundesweit 14 Jugendbauhütten traditionelle Handwerkstechniken erlernen und sie am Original anwenden. Das Vorbild der Jugendbauhütten sind mittelalterliche Bauhütten, in denen gemeinsam gelebt und gearbeitet wurde. Hier lernte der Lehrling vom Meister am Original. Die Möglichkeiten hinsichtlich der Einsatzstellen sind vielseitig und reichen von der Archäologie bis zur Zimmerei. Verschiedene Seminare zu Stil- und Materialkunde, Forschungs- und Arbeitsmethoden sowie der Bedeutung des europäischen Kulturerbes ergänzen die praktische Arbeit am Denkmal. Hier gibt es weitere Informationen:

Zu den Seiten der Deutschen Stiftung Denkmalschutz
URL: https://www.denkmalschutz.de/denkmale-erleben/jugendbauhuett en.html

Letzte Aktualisierung: 10. August 2018




 


 

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