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26. Juni 2017



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Integriertes Handlungskonzept Grüne Infrastruktur (IHK GI)


 

Seit Abschluss des Freiraumprojekts "Grünes C" 2015 arbeiten die Städte Bornheim, Bonn, Sankt Augustin, Troisdorf und Niederkassel sowie die Gemeinde Alfter und der Rhein-Sieg-Kreis auch weiterhin eng zusammen, um den gemeinsamen Landschafts- und Freiraum zu erhalten, Grün- und Erholungsflächen zu schaffen, zu vernetzen und aufzuwerten und somit die Lebensbedingungen für Bürgerinnen und Bürger zu verbessern.

Im Rahmen des Landesprojekts "Grüne Infrastruktur NRW" waren Kommunen und Zusammenschlüsse aufgerufen, in einem "Integrierten Handlungskonzept Grüne Infrastruktur" (IHK GI) ihre Planungen und Projekte darzustellen und umzusetzen. Im Dezember 2016 wurden dazu drei Themenwerkstätten mit den Schwerpunkten "Naturschutz", "Naherholung" und "Landwirtschaft" durchgeführt, an denen Fachleute, Planende und Nutzer teilnahmen. Basierend auf den Ergebnissen der Themenwerkstätten wurde ein IHK GI erarbeitet. Mit dem vorliegenden Konzept wollen die Kommen sich nun um NRW-Fördermittel bewerben.

Aktuell: Alle acht Kommunen haben das IHK GI beschlossen

Alle Räte der acht teilnehmenden Kommunen haben das Integrierte Handlungskonzept Grüne Infrastruktur (IHK GI) beschlossen. Der Rat der Stadt Bonn hat dem Konzept in seiner Sitzung am 11. Mai 2017 zugestimmt. Am 29. Mai 2017 wurde das IHK GI bei der Geschäftsstelle Grüne Infrastruktur des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen eingereicht. Die Entscheidung des Gutachtergremiums, ob das IHK GI förderfähig ist, wird bis zum Ende des Jahres 2017 erwartet.

Die Unterlagen im Bonner Rats- und Informationssystem
URL: http://www2.bonn.de/bo_ris/daten/o/pdf/17/1710990.pdf

Plankarte für das Integrierte Handlungskonzept Grüne Infrastruktur. Foto Smeets Landschaftsarchitekten © © Smeets Landschaftsarchitekten
| vergrößerte Ansicht: Plankarte für das Integrierte Handlungskonzept Grüne Infrastruktur. Foto Smeets Landschaftsarchitekten © © Smeets Landschaftsarchitekten
 
© Smeets Landschaftsarchitekten

Plankarte Integriertes Handlungskonzept Grüne Infrastruktur [PDF, 243 KB]
Datei: http://www.bonn.de/umwelt_gesundheit_planen_bauen_wohnen/amt _fuer_stadtgruen/gruene_projekte/18536/index.html?lang=de&download=M3wBUQCu%2F8ulmKDu36WenojQ1NTTjaXZnqWfVpzLhmfhnapmm c7Zi6rZnqCkkIR6e3iDbKbXrZ2lhtTN34al3p6YrY7P1oah162apo3X1cjYh 2%2BhoJRn6w%3D%3D

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Flächenansprüche stehen in Konkurrenz zueinander

Entgegen dem Trend in weiten Landesteilen wird die Rheinschiene durch einen kontinuierlichen Bevölkerungszuwachs gekennzeichnet, der sich auch in Zukunft weiter fortsetzen wird. Dies geht einher mit einem steigenden Bedarf an Siedlungs- und Verkehrsflächen. Die verschiedenen Flächenansprüche für Wohnraum, Industrie, Gewerbe, Dienstleistungen und Infrastruktur stehen in Konkurrenz zueinander und bewirken einen hohen Druck auf die umliegenden Freiräume. Mit der steigenden Einwohnerzahl wird auch der Bedarf an attraktiven und siedlungsnahen Freiflächen größer. Freiflächen sind essentieller Bestandteil für ein lebenswertes und gesundes Wohnumfeld.

Die Kommunen Alfter, Bonn, Bornheim, Niederkassel, Troisdorf und Sankt Augustin arbeiten schon seit vielen Jahren in enger Weise interkommunal zusammen, um Freiraumstrukturen zu sichern und funktional weiterzuentwickeln. Bei der Erstellung des vorliegenden Konzeptes konnten die Kommunen Hennef und Königswinter hinzugewonnen werden, sodass sich ein interkommunaler Zusammenschluss von sechs plus zwei Kommunen ergibt.

Bedarf wurde in Themenwerkstätten ermittelt

Mit dem Förderaufruf „Grüne Infrastruktur NRW“ richtet sich die Landesregierung Nordrhein-Westfalens an Kommunen und kommunale Zusammenschlüsse, die eine Vernetzung und Optimierung von Freiräumen anstreben. Zielsetzung ist eine nachhaltige Verbesserung der Klima- und Umweltbedingungen, der Lebensqualität und der Umweltgerechtigkeit in Quartieren, Stadtteilen und Stadtumlandgebieten. Hiermit soll auch sozialen Ausgrenzungsprozessen entgegengewirkt werden.

Grundlage für die Teilnahme am Förderprojekt ist ein strategisch angelegtes „Integriertes Handlungskonzept Grüne Infrastruktur“ (IHK GI), das die Charakteristika von Grüner Infrastruktur analysiert und hieraus Maßnahmen zur Verbesserung der Umwelt- und Lebensverhältnisse entwickelt. Der Aufruf betrachtet „Grüne Infrastruktur“ als strategisches Instrument und eigenständige Komponente, mit der sowohl ökologische und klimatische als auch soziale, demographische und wirtschaftliche Zielsetzungen erreicht werden können.

Das IHK GI wurde in einem breiten Partizipationsprozess gemeinsam mit lokalen Akteuren und der interessierten Öffentlichkeit erstellt. Zu diesem Zweck fanden Themenwerkstätten statt, bei denen der Bedarf für das Programmgebiet ermittelt wurde.

Ziel des IHK GI ist es:

  • für den funktionalen Raum die ökologischen, klimatischen, sozialen, demographischen und wirtschaftlichen Herausforderungen zu beschreiben und konkrete Maßnahmen herzuleiten
  • ein politisch-planerisches Steuerungsinstrument für die Weiterentwicklung und Förderung von Freiräumen bereitzustellen und somit
  • zur Verbesserung der Umwelt- und Lebensverhältnisse in der Region beizutragen
Präsentation der Themenwerkstätten
URL: http://www.gruenes-c.de/aktuelles/foerderaufruf-gruene-infra struktur/
Ergebnispräsentation zum Integrierten Handlungskonzept
URL: http://www.gruenes-c.de/uncategorized/gesunde-lebensbedingun gen-und-umweltgerechtigkeit-durch-gruene-infrastruktur/
Förderaufruf des Landesumweltministeriums
URL: https://www.umwelt.nrw.de/natur-wald/natur/foerderprogramme/ foerder-aufruf-gruene-infrastruktur-nrw/
Ansprechpartnerin/Ansprechpartner
URL: http://www.bonn.de/rat_verwaltung_buergerdienste/buergerdien ste_online/buergerservice_a_z/01982/index.html

Letzte Aktualisierung: 30. Mai 2017




 


 

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