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28. März 2017



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Dauerausstellung: "...und plötzlich gehörte man nicht mehr dazu."


 

Dauerausstellung Gedenkstätte Bonn
Die ständige Ausstellung der Gedenkstätte Bonn dokumentiert Verfolgung, Leid und Ermordung der Bonner Opfer des Nationalsozialismus. Sie zeigt die Willkür des NS-Regimes und ihre Auswirkungen auf den Alltag, aber auch Versuche von Widerstand und organisierter Opposition in unserer Stadt.
Am 10. November 1996 wurde die erste ständige Ausstellung der Gedenkstätte für die Bonner Opfer des Nationalsozialismus in der Franziskanerstraße eröffnet. Nach der grundlegenden Überarbeitung in eine moderne Konzeption und der Ergänzung der Inhalte im Jahr 2005, ist die Ausstellung zuletzt im Jahr 2011 aktualisiert und ergänzt worden um neue historische Erkenntnisse zu integrieren und umzusetzen.


Foyer
In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 (“Reichskristallnacht”) erging von der NSDAP-Führung die Anweisung, die Synagogen im Deutschen Reich niederzubrennen und Geschäfte von jüdischen Inhabern zu verwüsten. Die Bonner Synagoge wurde während des Tages, am 10. November 1938, in Brand gesetzt und zerstört.
Die Installation im Eingangsbereich der Daueraustellung zeigt Fragmente der Synagoge am Rheinufer (1879-1938), die bei Ausgrabungen im Jahr 1987 freigelegt wurden.


Raum 1 – Einführung
Der Raum führt in die Thematik der Dauerausstellung ein. Eine Aufnahme des Bonner Friedensplatzes in den 1930er Jahren zeigt eine scheinbar heile Welt. Doch bereits im April 1934 wurde der Platz nach Adolf Hitler umbenannt. Weitere Fotos lenken den Blick auf Bonnerinnen und Bonner, die unter der nationalsozialistischen Herrschaft aus dem gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen und verfolgt wurden.
Einige Bilder, die Orte des Terrors in Bonn und Verfolgungssituationen zeigen, verdeutlichen die Bedrohung durch die Nationalsozialisten im Alltag der Menschen. Eisenbahnschienen - die an der Decke installiert sind - symbolisieren die Deportationen in die Konzentrationslager. Auf einer thematischen Karte sind die Wege und Fluchtziele der Bonner/innen aufgezeigt, die deportiert wurden oder fliehen mussten.


Raum 2 – Dokumentation
Ausgewählte Exponate und ausführliche Texte dokumentieren anhand von Einzelbeispielen die systematische Verfolgung von Menschen und Gruppen, die in der Zeit des Nationalsozialismus ausgegrenzt, verfolgt und ermordet wurden. Drei Medienstationen (Hörstation "Ruth Herz", Videostation "Zeitzeugen", Touchscreen ) bieten den Besuchern die Möglichkeit sich mit unterschiedlichen Inhalten vertieft auseinanderzusetzen.
Der Raum ist in folgende Themenbereiche untergliedert:
*Bonn zu Beginn der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft
*Politische Verfolgung
*Zwangssterilisation und Euthanasie
*Verfolgung der Bonner Juden
*Sinti und Roma
*Zwangsarbeiter
*Vergessene Opfer
*Helfer
*Kirchen
*Universität


Raum 3 – Gedenkraum
Die Installation aus schwarzen Holzrahmen enthält Namen und Fotos der bis jetzt bekannten Bonnerinnen und Bonner, die von den Nationalsozialisten ermordet wurden oder infolgedes NS-Terrors starben. Gleichfalls aufgenommen wurden Menschen, die von Bonn aus in den Tod geschickt wurden. Dieser Raum wurde 2011 vollständig überarbeitet und ergänzt.

Öffnungszeiten der Dauerausstellung:
Mittwoch 09.30 bis 14.00 Uhr
Donnerstag bis Samstag 13.00 bis 18.00 Uhr
Sonntag 11.30 bis 17.00 Uhr
... und nach Vereinbarung



07.04.2015 bis 30.04.2020


Gedenkstätte Bonn
Franziskanerstrasse 9
53113 Bonn


kostenlos


Führungen für Schulklassen und Gruppen nur nach Voranmeldung.

Interessenten melden sich bitte in der Geschäftsstelle der Gedenkstätte unter Tel. 0228 69 52 40 oder
gedenkstaette-bonn@netcologne.de


Öffnungszeiten
Öffnungszeiten der Dauerausstellung
Mittwoch 09.30 bis 14.00 Uhr
Donnerstag bis Samstag 13.00 bis 18.00 Uhr
Sonntag 11.30 bis 17.00 Uhr
... und nach Vereinbarung

Individuelle Führungen und Projektarbeiten können auch außerhalb der Öffnungszeiten der Ausstellung arrangiert werden. Bitte vereinbaren Sie den Termin zwei bis drei Wochen zuvor, da sich in der Ausstellung immer nur eine Gruppe aufhalten kann. Der Eintritt ist frei - bei Führungen und Projektarbeit ist eine Spende zur Unterstützung der Arbeit sehr willkommen. Eine Spendenquittung kann entsprechend ausgestellt werden.

Anmeldungen für Führungen, Projektarbeit und das Ferienprogramm sowie weitere Auskunft erhalten Sie unter der Telefonnummer 0228 - 69 52 40 oder schreiben Sie uns eine E-Mail an: gedenkstaette-bonn[at]netcologne.de

So finden Sie uns:
Die Gedenkstätte befindet sich in der Bonner Innenstadt, gegenüber der Universität in der Nähe des Hofgartens. Sie finden uns im Gebäude des Stadtmuseums im 1. Stock.
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Mit den U-Bahnlinien 16, 63 oder 66 bis zur Haltestelle „Universität/Markt“; mit dem Bus bis zur Haltestelle „Altes Rathaus/Markt.


Homepage der Gedenkstätte Bonn
URL: http://www.ns-gedenkstaetten.de/nrw/bonn/besucherinformationen.html


gedenkstaette-bonn@netcologne.de
E-Mail-Adresse: mailto:gedenkstaette-bonn@netcologne.de




 


 

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