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15. Dezember 2017



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Blindengarten


 

Ein besonderes Freizeitangebot für die Bonnerinnen und Bonner bietet der Freizeitpark Rheinaue. Hier können die Besucherinnen und Besucher dem Alltag entfliehen, Sport treiben und die Anzahl der Blüten und Düfte in den verschiedenen Gärten bewundern.

Um auch für Blinde und Sehbehinderte die Flora des Parks greifbar zu machen, wurde im Juni 1983 der Blindengarten eröffnet. Im Eingangsbereich der rund 2000 Quadratmeter großen Fläche gibt es auf einer Bronzetafel eine Übersicht über die gesamte Anlage u.a. in Brailleschrift. In der Mitte des Gartens steht die Attraktion: Der bronzene Blindenbrunnen. Dieser zeigt einen Elefanten und mehrere blinde Personen, die jeweils unterschiedliche Körperteile des Tieres ertasten. Auf kleinen Tafeln vor den einzelnen Pflanzen stehen die Pflanzennamen in Blindenschrift. Doch im Blindengarten geht es auch um das Berühren und um das Riechen der Blumen und Kräuter. Dafür stehen in den beiden Hochbeeten viele geruchsintensive Pflanzen, wie Minze, Rosmarin, Thymian oder Schnittlauch. Bestimmte Pflanzen im Garten können sogar gekostet werden.

Seit dem Sommer 2017 erstrahlt der Blindengarten in einem ganz neuen Glanz. Die beiden jeweils 80 Quadratmeter großen Hochbeete wurden von den Gärtnern des Amtes für Stadtgrün neu konzipiert und zusammen mit den Mitgliedern des Ambassador Clubs Bonn neu bepflanzt. Die Ambassadoren haben zusätzlich die Grünpatenschaft übernommen und schauen regelmäßig nach dem Rechten und pflegen die Beete. Insgesamt blühen im Blindengarten jetzt mehr als 800 neue Gewürzpflanzen, Kräuter und Stauden aus 33 Pflanzensorten. Sehbehinderte können die Pflanzenwelt jetzt mit allen Sinnen erleben.


Letzte Aktualisierung: 11. Dezember 2017




 


 

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