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24. März 2019



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Positive Resonanz auf die "Gelbe Karte"


 

Viel positive Resonanz hat die Stadt Bonn bislang auf ihre Sauberkeitsoffensive erhalten. Seit Anfang Februar hat der Stadtordnungsdienst etwa 220 "Gelbe Karten" an Müllsünder verteilt, um sie für das Thema zu sensibilisieren.

15 Mal kassierten die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zudem ein Verwarnungsgeld, weil die Angesprochenen nicht einsichtig waren bzw. Zigarettenkippen, Einwegbecher oder Papier- und Pappverpackungen nicht wieder aufhoben.

Insgesamt wird die Aktion der Stadt sehr gut aufgenommen, die Reaktionen auf der Straße sind überwiegend positiv. Sie zeigen, dass viele Bürgerinnen und Bürger es gut und richtig finden, dass sich die Stadt für mehr Sauberkeit einsetzt, die entsprechenden Bußgelder erhöht hat und die "Müllsünder" stärker in den Fokus der Kontrollen des Stadtordnungsdienstes stellt.

Oberbürgermeister Ashok Sridharan: "Die positive Resonanz zeigt, dass die Kampagne ein Thema aufgreift, das in der Bevölkerung viele bewegt, und dass der Wunsch nach mehr Sauberkeit kein Einzelfall ist. Deshalb werden wir gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern weiter daran arbeiten, dass unsere Stadt sauberer wird."

Stadtordnungsdienst achtet verstärkt auf "Müllsünder"

Der OB hatte die Aktion bei einem Pressegespräch Ende des vergangenen Jahres gemeinsam mit Stadtdirektor Wolfgang Fuchs und Günter Dick, Amtsleiter der Bürgerdienste, vorgestellt. Ziel ist es, die Bonnerinnen und Bonner für das Thema Sauberkeit zu sensibilisieren. Dazu achten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stadtordnungsdienstes bei ihren Streifengängen verstärkt auf Menschen, die achtlos die Stadt verschmutzen.

Bis Mitte März sollen "Müllsünder" noch mit der "Gelben Karte" auf ihr Fehlverhalten hingewiesen werden. Nach Abschluss dieser Sensibilisierungsphase sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dazu angehalten, Verursacher von Verschmutzungen mit den entsprechenden Ordnungsgeldern zu belegen. Welche Strafen bei welchen Vergehen im Zusammenhang mit der Sauberkeit drohen, steht auf der "Gelben Karte" .

Die Ordnungsgelder wurden bereits entsprechend dem Reinigungsaufwand erhöht. Das Wegwerfen einer Zigarettenkippe kostet jetzt 25 statt bislang 15 Euro. Wer Kaugummis in die Gegend spuckt, muss mit 50 Euro (vorher 30) Strafe rechnen. Verschmutzungen durch Hundekot werden nun ebenfalls mit 50 Euro (vorher 25) sanktioniert.

Weitere Verbesserungen erhofft sich die Stadt zudem davon, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stadtordnungsdienstes noch gezielter auf Verschmutzungen in der Stadt achten und ihre Beobachtungen innerhalb der Verwaltung oder an Bonnorange weitergeben, damit der Müll schneller entsorgt werden kann.

Die Gelbe Karte für Sauberkeit [PDF, 38 KB]
Datei: http://www.bonn.de/rat_verwaltung_buergerdienste/topthemen/1 9753/index.html?lang=de&download=M3wBUQCu%2F8ulmKDu36WenojQ1NTTjaXZnqWfVpzLhmfhnapmm c7Zi6rZnqCkkIR7gX2DbKbXrZ2lhtTN34al3p6YrY7P1oah162apo3X1cjYh 2%2BhoJRn6w%3D%3D

Dokument vorlesen

Neues Konzept für den Stadtordnungsdienst

Die Sauberkeitsoffensive ist Bestandteil des neuen Konzeptes für den Stadtordnungsdienst, das das Amt für Bürgerdienste und das Personal- und Organisationsamt gemeinsam erarbeitet haben und das bereits im Sommer vom Rat beschlossen wurde. Es sieht unter anderem mehr Personal sowie verschiedene organisatorische Veränderungen vor. Stadtdirektor Wolfgang Fuchs betonte: "Mit dem neuen Konzept kommen wir dem vielfach geäußerten Wunsch der Bevölkerung nach mehr Präsenz des Stadtordnungsdienstes nach. Ich bin davon überzeugt, dass wir damit einen wichtige Beitrag zur öffentlichen Sicherheit und auch zu mehr Sauberkeit in Bonn leisten werden."


Letzte Aktualisierung: 13. März 2019




 


 

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