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29. Juni 2017



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Das Bonn-Center ist Geschichte


 

14 Jahre nach der ehemaligen CDU-Parteizentrale wurde in Bonn erneut ein zentrales Gebäude aus der Zeit der Bonner Republik spektakulär abgebrochen: Das Bonn-Center am Bundeskanzlerplatz wurde am Sonntag, 19. März, wie geplant gesprengt.

Unmittelbar nach der Sprengung haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von bonnorange AöR mit der Reinigung von Straßen, Wegen, Plätzen und Grünanlagen begonnen. Nach Abschluss der Reinigungsarbeiten können die Reuterstraße, der Bundeskanzlerplatz und die B9 wieder für den Straßenverkehr freigegeben werden.

Mehr als 150 Einsatzkräfte sicherten Straßen und Sperrbereiche

Mehr als 150 Einsatzkräfte der Stadt Bonn, der Feuerwehr, der Polizei und des THW waren seit 6.30 Uhr im Einsatz, um die Sperrbereiche zu sichern und für die Sicherheit der Zuschauer und der benachbarten Bahnstrecke zu sorgen. Ein Fahrzeug, das am Sonntagmorgen noch im Halteverbot stand, musste abgeschleppt werden.

Die beteiligten Behörden und Firmen zogen im Anschluss ein positives Fazit. Der verantwortliche Sprengmeister Eduard Reisch sprach von einer "bilderbuchmäßigen" Sprengung. "Wir hätten hier nichts anders machen können", resümierte er zufrieden.

1500 Löcher für 250 Kilo Sprengstoff gebohrt

Berechnungen, die über die Kubatur des zu sprengenden Bauwerksteils erfolgen, wurden durch das Unternehmen Sprengtechnik Reisch durchgeführt: Insgesamt wurden 1500 Löcher für 250 Kilogramm Sprengstoff gebohrt. Das Gebäude wurde in kurzen Intervallen kontrolliert gesprengt. Zunächst erfolgte die Sprengung des Erd- und ersten Obergeschosses, daraufhin der östliche Kernbereich (Treppenhaus). Dieser sogenannte Skelettbau fiel vertikal ineinander. Etwa zwei bis drei Sekunden später wurden die tragenden Kernbereiche mit den Aufzügen gesprengt. Fallrichtung der Kerne: nach Osten in die dafür ausgehobenen Fallbetten. Zu den angrenzenden Bereichen wurde ein Schutzwall errichtet. Darüber hinaus verhinderten Sprengschutzmatten eine Streuung. Ein Wasserring dämmte die Staubwolke ein.

Ein Video zur Sprengung finden Sie auf unserer Facebook-Seite
URL: https://www.facebook.com/bundesstadtbonn/

Weiterer Fahrplan für das Stadtquartier am Bundeskanzlerplatz

Nach der Sprengung muss der Schutt zerkleinert und für den Abtransport vorbereitet werden. Anfang 2018 soll der Neubau des Stadtquartiers am Bundeskanzlerplatz starten. Das städtebauliche Konzept wurde vom Investor Art-Invest und der Stadt Bonn in einem städtebaulichen Qualifizierungsverfahren bestimmt. Der Entwurf des Kölner Architekturbüros JSWD ging dabei als Sieger hervor. Das neue Stadtquartier soll 2020 fertiggestellt werden. Rund 70 000 Quadratmeter Nutzfläche umfasst der städtebauliche Entwurf des Architekturbüros JSWD. Das Stadtquartier besteht aus drei Baukörpern und einem adressbildenden Hochhaus – zwischen 60 und maximal 101,5 Metern Höhe. Gastronomie und Einzelhandel sollen einen Mehrwert für Angestellte und die Nachbarschaft bieten. Sobald das Bonn-Center zurückgebaut ist, beginnt die Vermarktung des neuen Stadtquartiers.

Zur Internetseite des Investors
URL: http://www.art-invest.de/projekt/bundeskanzlerplatz/
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Letzte Aktualisierung: 30. März 2017




 


 

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