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Porträt der Partnerstadt


 

Mirecourt liegt in Lothringen im Departement Vogesen, etwa 50 Kilometer südlich der lothringischen Hauptstadt Nancy, die von der Größe her mit Bonn vergleichbar ist. Dieses Departement gliedert sich in das östlich gelegene, eigentliche Vogesengebirge und einen flacheren Teil, dessen Hauptort das heute knapp 10 000 Einwohner zählende Mirecourt ist.

Geschichtliches
Geigenbau
Klöppelkunst
Sehenswürdigkeiten

Mirecourt © Bundesstadt Bonn
| vergrößerte Ansicht: Mirecourt © Bundesstadt Bonn
 

Mirecourt ist im Laufe des ersten Jahrtausends entstanden, war bereits 960 von einer Mauer umgeben, besaß also Stadtrechte. Jahrhundertelang war Mirecourt eine Stadt des Großhandels. Die einmaligen Gewerbe wie Geigen- und Orgelbau sowie Spitzenherstellung machten aus Mirecourt eine der reichsten Städte in Lothringen.

Das heute fast ausschließlich von der Möbel- und Agrarindustrie lebende Mirecourt ist, was seine Tradition im Geigenbau und Spitzenklöppeln betrifft, in Frankreich einzigartig.

Der Geigenbau wird auch heute noch professionell ausgeübt. Im 17. Jahrhundert begründet, entwickelte er sich über 200 Jahre lebhaft und machte Mirecourt zum Zentrum des französischen Geigenbaus. Auch andere Instrumente, wie Gitarren, Orgeln und Drehorgeln, wurden in Mirecourt hergestellt.

Durch den Sitz der nationalen Geigenbauschule bleibt Mirecourt auch heute führend in der französischen Geigenbauerausbildung, vergleichbar mit Cremona (Italien) und Mittenwald. Die Geschichte des Geigenbaus wird im Geigenbaumuseum im Rathaus präsentiert während die Historie des Baus von Drehorgeln und ihren Verwandten im Museum für mechanische Musikinstrumente zu sehen ist. Dieses überaus sehens- und hörenswerte (fast alle Instrumente sind spielbar), dazu liebevoll eingerichtete Museum hat sich in kurzer Zeit zu einem Publikumsmagneten entwickelt.

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Klöppelkunst © Stadt Bonn

Das Spitzenklöppeln entwickelte sich in Mirecourt ab dem 16. Jahrhundert und erlebte im 18. und 19. Jahrhundert eine Blütezeit, die bis zur industriellen Fertigung und wegen mangelnder Nachfrage fast zum völligen Verschwinden der Klöppelkunst führte. Seit etwa 1980 haben einige Mirecourterinnen, die das Klöppeln nicht verlernt hatten, diese Kunst in einem Verein zur Förderung und Erhaltung des Spitzenklöppelns wieder aufleben lassen.

Von den Sehenswürdigkeiten Mirecourts sollten die Kirche, die romanische Kapelle und die große Markthalle erwähnt werden. Die im Jahre 1303 begonnene Kirche "Notre dame" ist mit ihrem Glockenturm eine gute Orientierung. Nach mehreren Erweiterungen erreichte sie ihr heutiges Aussehen im Jahre 1608. Der Hauptaltar enthält Gemälde von lothringischen Meistern des 17. Jahrhunderts. Einige Gegenstände der Kirche sind im nationalen Verzeichnis französischer Kunstdenkmäler klassifiziert.

Auf der rechten Seite des Madon befindet sich die Kapelle "de la oultre", das heißt "auf der anderen Seite des Flusses", die romanischen Ursprungs ist. Sie liegt im Viertel des heiligen Vincent, des Patrons der Winzer, in ehemaligen Weinbergen. Sie ist Mirecourts älteste Kirche und wurde bis 1825 benutzt. Die große Markthalle in der Hauptstraße stammt aus dem Jahre 1617 und wurde auf älteren Fundamenten errichtet. Der große Saal im ersten Stock diente den Tuchhändlern und Schuhmachern als Markthalle. Sie ist heute eines der bedeutendsten Bauwerke der Gegend.

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Letzte Aktualisierung: 31. Mai 2016





 


 

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