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23. Februar 2019



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Stadtrat beschließt Fütterungsverbot im gesamten Stadtgebiet


12.02. 2019

BN - Der Rat der Bundesstadt Bonn hat am Donnerstag, 7. Februar 2019, beschlossen, ein Fütterungsverbot von Wasservögeln und Nutrias in die Bonner Straßenordnung aufzunehmen. Der Beschluss gilt vorbehaltlich der Zustimmung der Bezirksvertretung Bonn, die am Donnerstag, 14. Februar 2019, tagt. Das Verbot gilt eine Woche nach Bekanntmachung im städtischen Amtsblatt.

Die Stadt Bonn hält das Verbot für die öffentliche Sicherheit und auch im Sinne des Tierschutzes für erforderlich. Durch das Füttern verlieren die Tiere ihre natürliche Scheu vor Menschen und betreten öffentliche Gehwege und Straßen. Dadurch können sich Gefahrensituationen ergeben, wenn zum Beispiel Enten und Schwäne Radwege kreuzen. Da die Nutrias in der Rheinaue an Menschen gewöhnt sind, lassen sie sich streicheln. Dabei ist es bereits zu Bissverletzungen gekommen, die gesundheitsgefährdend sein können.

Die Wasservögel und Nutrias vermehren sich durch eine übermäßige Fütterung zu stark. Diese „Übervölkerung“ führt dazu, dass übermäßig viel Tierkot in das Wasser gelangt und nicht mehr natürlich abgebaut werden kann. Das kann zum „Umkippen“ von stehenden Gewässern führen. Außerdem können sich durch Kot und verdorbene Lebensmittel Bakterien bilden, die für Wasservögel giftig sind. Die Tiere verenden dann, wie im vergangenen Sommer in der Rheinaue, innerhalb kurzer Zeit. 

Der Stadtordnungsdienst wird während der täglichen Streifen darauf achten, ob das Fütterungsverbot beachtet wird. Werden Wasservögel oder Nutrias entgegen des Verbots gefüttert, droht ein Bußgeld von 25 Euro, wenn kleine Mengen Futter verteilt werden. Die Bußgelder fallen höher aus, wenn wiederholt gefüttert oder größere Futtermengen verteilt werden.




 


 

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